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Who wants to live forever?

  • tanja0563
  • 18. Jan. 2024
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 18. Jan. 2024



There's no time for us

There's no place for us

What is this thing that builds our dreams, yet slips away from us?


Who wants to live forever?

Who wants to live forever?


There's no chance for us

It's all decided for us


This world has only one sweet moment set aside for us

Who wants to live forever?

Who wants to live forever?


Who dares to love forever

When love must die?


But touch my tears with your lips

Touch my world with your fingertips

And we can have forever

And we can love forever

Forever is our today


Who wants to live forever?

Who wants to live forever?

Forever is our today


Who waits forever anyway?




Mit dem Lied von Queen begann um 15 Uhr die Trauerfeier für Andrea. Und natürlich blieb kein Auge trocken. Und das war auch gut so. Für mich haben sich da manche Knoten gelöst.


Aber von Anfang: Die Anreise ging erstaunlich glatt (haha). Ich hatte die 16 nach Köln spontan schon um 9.19, eine Stunde früher als "nötig" und zusammen mit Roberto genommen. Der hat in Rheinbach sein neues Dienstauto abgeholt. So hatte ich in Köln Zeit für einen Bummel durch die Hohe Straße zum Beine vertreten. Hab mir eine neue Mütze und Handschuhe für und als Andenken an diesen denkwürdigen Tag gegönnt. Die alten Handschuhe hab ich einem Bettler geschenkt.


In einem Laden, der "schwarzer Elefant" hieß und bald schließt, gab es tolle Plastiken zu sehen. Den Reisenden, diese Figur wo der Rumpf fehlt, fand ich spannend. Und die drei Affen "nichts hören, nichts sehen, nichts sagen" mag ich sowieso. Dieser Phoenix aus der Asche-Figur gefiel mir und die Psssssst-Maske....im Starbuck's dann das Treffen der Reisegruppe SaPeBiTa und sogar kurz Lukas, der nun schon fertiger Journalist ist!!! Glückwunsch!!! Wie die Zeit doch rast...



Mit Sabine aus Bielefeld kommend, sowie Birgit und Petra ging es also von Köln nach Frankfurt, dort stieß Silke aus Berlin dazu. Die letzten 3km von Hofheim nach Langenhain haben wir wegen ausfallender Busse in zwei Taxen überwunden und waren gut pünktlich zu 15 Uhr am Friedhof.


Die Trauer- nein: Lebensfeier hat mir gut gefallen. Es war alles sehr schön dekoriert und die Trauerrednerin war offenbar gut mit Informationen versorgt worden. Tatsächlich hatte es mehrere mehrstündige Gespräche gegeben, zu denen Christian auch Andrea's Eltern dazu geschaltet hatte. Man nahm es der Rednerin ab, als sie mit brechender Stimme meinte, dass sie es wirklich schade findet, Andrea nicht selbst kennengelernt zu haben. Da hatten wir gut 40 Trauergäste ihr tatsächlich etwas voraus: wir haben sie gekannt.....


Die Lieder von Herbert Grönemeyer "Der Weg" (https://m.youtube.com/watch?v=UC81i2M30Bc) und Time to say goodbye von Andrea Bocelli (https://m.youtube.com/watch?v=-CYqs-sM94Qhaben ) haben dann alles das ausgedrückt was Worte nicht sagen könnten.


Ich kannte Andrea als sehr menschlichen Menschen, der kein Freund vieler tiefschürfender Worte war. Mehr eine Macherin. Eine fast ein wenig sture Hoptimistin, wenn es um ihre Erkrankung ging.


Ich erinnere mich an einen Besuch des Bahai-Tempels bei ihr in der Nachbarschaft vor sehr vielen Jahren, das war sehr schön. An unser Cousinentreffen 2022 als sie sehr ergreifend mit uns teilte, was sie sich mit Bezug auf ihre Therapien selbst erkämpft, weil die Ärzte sie aufgegeben hätten. An Grillen und die Rummycub-Runde in Brandlecht diesen Sommer, wo wir einfach im Spiel vertieft den Moment gelebt haben. Darin war sie echt eine Meisterin.


Daß es draußen am Grab nicht in dicken, romantischen Flocken schneite, sondern kalter Regen auf uns klatschte und dass die 34 Luftballons, jeder einzelne wurde verteilt und stand für ein Jahr mit Christian, nicht so recht aufsteigen wollten, das passte irgendwie auch ins Bild. Krank werden und dann mit 53 sterben ist und bleibt blöd und lässt sich nicht schönreden. Und dass manch einer wegen der widrigen Bedingungen oder Krankheit heute nicht dabei sein konnte war eben auch Schicksal, das man nicht beeinflussen kann.


So authentisch und "im Moment" wie Andrea war auch das Zusammensein bei den Gerosa's zuhause im Anschluss. Das Mitbring-Buffet war imposant und lecker und die Stimmung herzlich.


Das folgende Bild hätte wohl keiner gewagt sich für diesen Anlass auszumalen. Aber ich bin sicher, dass Andrea sich darüber freut, uns so zu sehen.



Die Rückreise war schon mit der Bahn (und UBER statt S-Bahn) nicht einfach und erforderte Geduld und Ausdauer. Und war in der guten Gesellschaft dennoch eine Freude.


Bleibt zu hoffen, dass die Autofahrer nach Hamburg (!!) und Brandlecht auch irgendwann heil heimkommen. (sind sie- um 2.50 in Hamburg und 5.45 in Brandlecht....)


Und dass Leo, Luca und Christian auf den nächsten Metern und Kilometern ihrer Lebenswege den Halt, die Hoffnung und den Optimismus, die Andrea so vorgelebt hat, nun auf sich selbst bezogen anwenden können. Ich wünsche mir, dass der heutige Tag ihnen helfen konnte, Abschied zu nehmen und nach vorne zu schauen. Und an ihrer Seite die Menschen zu spüren, die ahnen, was sie vermissen und ihnen von ganzem Herzen alles Gute für den nun beginnenden, neuen Lebensabschnitt wünschen.


Und weißt du was? Morgen ist ein neuer Tag!


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