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Komfortzone

  • tanja0563
  • 24. März 2023
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 26. März 2023


Heute habe ich darüber nachgedacht, dass die vielfältige Spaltung unserer Gesellschaft auch mit dem Umgang mit der Komfortzone zu tun hat. Zum einen gibt es vermutlich leider sehr viele Menschen, die mit so vielen Problemen zu kämpfen haben, dass sie sich nur selten in so etwas wie einer Komfortzone befinden. Das ist schon mal schlimm.


Dann gibt es die, die mit ihrem Zustand Frieden geschlossen haben, sich in ihrer Komfortzone eingerichtet haben und alles dafür tun, da nicht raus zu müssen. Diese Menschen werden sehr vorsichtig alles vermeiden, was auch sie auch nur in die Nähe der Grenze der Komfortzone bringt. Und dadurch wird die Komfortzone mit der Zeit immer kleiner und enger. Das Komfortzonen-Gummiband wird hart und brüchig (Analogie von C. Roemer und A. Oemig). Das tut mir sehr leid für diese vielleicht verängstigen Menschen.


Und dann gibt es die Menschen, die das Komfortzonen-Gummiband elastisch halten, indem sie sich immer wieder Herausforderungen stellen, die sie zwingen, die Komfortzone zu verlassen oder zumindest auszuweiten. Gerade wenn man hochsensibel ist, oder krank oder alternd, dann ergeben sich die Herausforderungen ziemlich von alleine. Sie dann aber auch anzunehmen und als Chance zu sehen, das zeichnet diese Menschen aus. Ich denke, ich und auch Du gehören zu dieser Sorte. Und so anstrengend es auch ist, das ist allemal besser als die anderen beiden Gruppen, oder?


Ich komme natürlich darauf, weil heute eine Geburtstagsfeier mit Besuch eines Escape-Rooms anstand. Das anfängliche "O nein, was ist das denn bloss?" hatte sich für mich relativ zügig mit Informationen füllen lassen und ich war diesbezüglich vor allem freudig gespannt. Die Herausforderung und Dehnung meiner Komfortzone bestand in 7km Radfahren quer durch Bonn (und im Dunkeln wieder zurück), 2 Stunden drinnen in einem Restaurant voller Leute sitzen und essen plus die Stunde im Escape-Room. Aber es hat alles gut geklappt und sehr sehr viel Spaß gemacht!!



Zugleich hatte ich heute morgen auch schon meine Hunderunde erneut erweitert und hab es mit Edo endlich bis an den Rhein geschafft. Warum wir das vorher nicht geschafft haben, lag weder nur an ihm oder nur an mir. Er hatte bislang an einer bestimmten Stelle Anzeichen zu "ich kann nicht mehr/will nicht mehr" (=Grenze Komfortzone!?) gegeben und ich war an derselben Stelle meist auch schon zu platt gewesen, um das auszudiskutieren. Heute war ich aber ziemlich überzeugt, dass wir es schaffen können und es war toll! Der weite Blick ins Rheintal ist einfach immer eine Augenweide!


Wir sind auch runter ans Wasser und ich habe aus Gewohnheit einen Stein in den Rhein geworfen- und bekam einen Riesenschreck als Edo hinterhersprang!





Unser Hund kann also schwimmen- gut zu wissen! Trotzdem ist das im Rhein, wo ja auch große Schiffe fahren, gefährlich und außerdem ist das Wasser ganz schön kalt!! Keine Ahnung, was den kleinen Kerl da geritten hat- er wirkte aber nicht erschreckt oder so.

Heute bin ich insgesamt 8,6km gegangen und etwa 15km Rad gefahren. Das sollte eine gute Vorraussetzung für die Herausforderungen von morgen sein : ))






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