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Weißer Samstag

  • tanja0563
  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

So oft ist ist es mir noch. nicht passiert, dass beim Aufwachen alles weiß ist! Das war heute schon irgendwie schön. Erst um 15.30 hat Hanna mich zur Generalprobe abgeholt, darum konnte ich entspannt dem Schneetreiben zuschauen, von drinnen. Ich kann einen weiteren Sturz zwar nicht komplett verhindern- aber bei so einem Wetter rauszugehen wäre schon leichtsinnig, finde ich.



Und es gibt ja genug anderes zu tun: Lesen, Telefonieren, Sendung mit der Maus gucken, Emilia's leckeres Mittagessen essen, ein Nickerchen machen.....


Die Generalprobe hat prima geklappt, es waren noch mehr Musiker da. Außer den beiden Liedern, in denen wir als Chor mitsingen, gibt es auch noch Musikalstücke, die sind dann auch für mich noch eine Überraschung. Ich freue mich auf morgen!


Der Abend klingt nun auf dem Sofa gemütlich aus. So tiefenentspannt wie in dieser Lebensphase bin ich wohl noch nie gewesen....berührt hat mich aber der Film "Die Poetin", der auf einer wahren Begebenheit beruht. Hier noch ein Gedicht draus:


"Die Kunst des Verlierens" von Elizabeth Bishop

Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu meistern;

so vieles scheint erfüllt von der Absicht,

verloren zu gehen, dass ihr Verlust kein Desaster ist.

 

Verliere jeden Tag etwas. Akzeptiere das Durcheinander

verlorener Schlüssel, die schlecht verbrachte Stunde.

Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu meistern.

 

Dann übe, weiter zu verlieren, schneller zu verlieren:

Orte und Namen und wohin du wolltest

reisen. Nichts davon wird ein Desaster bringen.

 

Ich verlor die Uhr meiner Mutter. Und sieh! Mein letztes, oder

vorletztes, von drei geliebten Häusern verschwand.

Die Kunst des Verlierens ist nicht schwer zu meistern.

 

Ich verlor zwei Städte, liebliche. Und, gewaltiger,

einige Reiche, die ich besaß, zwei Flüsse, einen Kontinent.

Ich vermisse sie, aber es war kein Desaster.

 

—Selbst dich zu verlieren (die scherzende Stimme, eine Geste

die ich liebe) werde ich nicht belogen haben. Es ist offensichtlich,

dass die Kunst des Verlierens nicht allzu schwer zu meistern ist,

obwohl es aussehen mag wie (Schreibe es!) wie ein Desaster.

 
 
 

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