Nicht überraschend genug
- tanja0563
- vor 1 Tag
- 1 Min. Lesezeit

Und noch so ein schöner Tag!
Das mit dem ADAC hat sich erledigt. Während wir auf Antwort/Nachricht/Besuch? meiner ehemaligen Hausärztin, die natürlich eine Freundin von Christine ist, warteten, hatte ich dem ADAC schonmal Befunde geschickt. Daraufhin erfolgte ein Telefonat mit einer ganz fair wirkenden Dame, die mir sehr eindringlich erklärte, dass streng geprüft würde, wie "überraschend" eine Verschlechterung des Gesundheitszustands war, für die ein Liegendtransport organisiert wird. Und in meinem Zustand ist die Verschlechterung des Zustands, erst recht so relativ kurz nach der Bestrahlung, nicht so wirklich überraschend. Also probiert und für keine gute Option befunden.
Mit Emilia und Edo mit Fähre und Flieger ist genauso ausgeschlossen: ich schaffe zwar mit Rollator und Hiffe die Strecke von Bett zum Liegestuhl und eine Weile am Tisch, aber alles andere wäre viel zu viel. Die drei sind übrigens schon auf dem Weg zum Hafen.
Also fahre ich Freitag mit meinem Mann und professionellen Fahrer (!) im Vito auf der Rückbank. Bis Würzburg sind noch Christine`s Mann und Alessio dabei- das wird schon gut gehen!

Und mir bleiben noch drei Tage, an denen das Wetter so schön bleiben soll! Mir wird jeder Wunsch, sei es Zitroneneis oder Tomatensuppe, erfüllt. Und ich sitze den ganzen Tag draußen im Liegestuhl! Klar, mit Hut oder Kapuze und langen Sachen wegen des Kortisons, das ich wieder nehme und das mir wohl gut tut. Ich kann sogar trotzdem relativ gut schlafen.
Und immer mal wieder schaut Christine vorbei und Marina, Claudia, Giuliano und Francesca. Einfach nett. Das ist Urlaub für mich. Morgen ist ein neuer Tag. Und ich möchte bitte keine Überraschungen!




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