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Finde den Fehler!

  • tanja0563
  • vor 13 Minuten
  • 3 Min. Lesezeit

Na, hast Du den Fehler gefunden? Genau, man "muss" gaaaaar nichts!! ; )

Also nicht nur "durch" das Leben zu tanzen, sondern einfach "das Leben tanzen", da bin ich dabei. Tatsächlich ist es sogar so, dass ich manchmal in Gedanken versunken irgendwo liege oder sitze und vergesse, dass ich nicht einfach aufstehen und loshüpfen kann.....


Achtung, jetzt jammere ich mal ein bisschen: der Blitz, mein e-mobil, ist natürlich noch platt, es ist heiß und der Termin in der Uniklinik war doof. Die Bestrahlung der Knochenmetastasen in der Wirbelsäule war zwar mit etwa 14 Bestrahlungen angepeilt, eine zusätzliche Bestrahlung des Tumors an der Blase wurde heute mit etwa 20 Bestrahlungen veranschlagt. Zwar nicht zusätzlich, sondern dazukombiniert- ergibt aber insgesamt 20. Ist auch alles nur eine Schätzung. Ab heute wird vom Planungs-CT als Basis berechnet, wieviel Bestrahlung ich überhaupt noch bekommen kann (Genau darüber hat mich eben auch ein Anruf aus der Neurochirurgie informiert!).


Die Aufklärung über die möglichen Risisken der Weichteilbestrahlung (Fistel!!??) haben mich fast abwinken lassen "nein danke, dann lieber nicht". Vielleicht soll für die Berechnung auch noch ein MRT gemacht werden. Und losgehen tut es kommenden Montag NICHT (stattdessen darf ich zum Urologen, den Termin den ich heute wegen des CTs nicht wahrnehmen konte), denn es muss gaaaaanz viel gerechnet werden und ist auch alles gaaaaaanz kompliziert.


Begrüßt wurde ich in der Strahlen-Praxis mit einem Liter Kontrastmittel, das ich trinken sollte (nicht mussste, haha). Kaum hatte ich brav aufgetrunken wurde ich abgeholt. Aber nicht zum CT sondern zum Gespräch!

Zur Hälfte des Arztgesprächs war ein Teil des Kontrastmittels schon "durchgelassen" (oder ein anderes Wort, das die Ärztin verwendete, das ich mit "sich in die Hose machen" und dieser Always-Werbung assoziere). Das Arztgespräch fand übrigens ohne Roberto statt, weil die Dame sich erst auf halbem Weg vorstellte und als Ärtzin zu erkennen gab. Als ich das im Laufe des Gesprächs anmerkte, sprang sie zwar auf und wollte ihn holen, aber ich stoppte sie, weil ich schon da an meine volle Blase denken musste.

Dann kam sie damit um die Ecke, dass sie mir auch "nur noch eben" einen Zugang für das Kontrastmittel legen würde, dann habe ich es ja schon fast geschafft. Tja- die Gute kennt mich und meine Venen halt nicht: nach 12 Jahren verschiedener Therapien hab ich leider keine Venen, in die man "mal eben" einen Zugang legt. Heute hat uns ein sensibler Strahlentherapeut gerettet. Insgesamt hat mich der Termin heute wohl irgendwie auf dem falschen Bein erwischt. Zudem ist es heiss und ich seh seit Tagen nichts anderes als Haus und Garten weil der Blitz platt ist.


So, genug gejammert. Heute nachmittag hat mir Hanna den Rollator ihrer jüngst verstorbenen Mutter gebracht. Bei dem kann man die Griffe so viel weiter nach oben verstellen als bei jenem von Hannelore, dass ich nun mal ganz in Ruhe recherchieren muss, wie hoch die Griffe eigentlich sein sollen. Eigentlich sind meine Arme ja eher kurz....


Weil der Termin im UKB so blöd war, habe ich mir erlaubt, den größeren Teil des Resttages faul im Garten im Schatten rumzuliegen. Emilia kam spät und genervt aus der Schule, das passte prima. Das hat bloß eine erneute Kuchenspende von Nachbarin Inge rumreissen können- in Kombination mit diesem Film (https://www.zdf.de/video/serien/ein-sommer-in-100/ein-sommer-in-masuren-100) und der Entdeckung, dass Edo gerne Kohlrabi(-Schalen) mag.


Gleicht hilft mir mein Töchterchen beim Koffer Packen. Morgen geht's nach Fulda für 4 Tage https://www.frauenselbsthilfe.de/leben-mit-metastasen/online-selbsthilfetreffen-1. Endlich mal wieder raus!!




 
 
 

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