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Nein, danke!

  • tanja0563
  • vor 2 Stunden
  • 1 Min. Lesezeit

Nun habe ich heute also das langersehnte "Bestrahlungsangebot" von der Uniklinik bekommen. Und ich möchte es momentan nicht annehmen. Mir geht es aktuell ja gut, die Vorstellung, da jeden Tag hinzujuckeln, gefällt mir nicht.


Aber es gibt auch wirkliche Argumente:


Es besteht eine 3-malige Vorbestrahlung in dieser Region, so dass die umliegenden Risikoorgane (insbesondere das Rückenmark, die Niere, der Darm) bereits deutlich vorbelastet sind. Daraus folgt, dass durch die jetzt mögliche Bestrahlung im Bereich LWK1 ein erhöhtes Risiko für Nebenwirkungen besteht, bei gleichzeitig eingeschränkter Gesamtdosis im Tumorbereich.


Zudem gab es "Nebenbefunde" beim Planungs-CT, also weitere Metastasen an den verschiedensten Stellen. Es ist bei mir inzwischen wohl wirklich eher ein Frage, wo man sucht- und da findet man dann auch.


Allerdings konnte in den Gewebestückchen, die entnommen wurden, keine Tumoraktivität nachgewiesen werden. Das kann auch andere Gründe haben aber trotzdem.


Außerdem habe ich nächste Woche Termine für MRT-Abdomen mit Gespräch und MRT-Gehirn mit Gespräch. Wer weiß, was sich da noch so zeigt.


Das war jetzt etwas technisch, sorry. Gut ist, dass die beiden von der Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie nun alles an meinen Onkologen geschickt haben- auf dessen Rückruf ich ja immernoch warte....


Aber ich mache schöne Sachen, während ich warte: Uschi hat mich besucht und bei Erdbeeren mit ALPRO (Johgurt ohne Laktose) verging die Zeit wieder wie im Fluge.

Jetzt testet Emilia gerade den Grill, wir essen zusammmen und dann geh ich singen!



 
 
 

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