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Jungfer im Grünen

  • tanja0563
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Süß. diese Blume, oder? Die hab ich nach dem Frühstück auf der Terrasse zwischen den Mohnblumen entdeckt. Sowieso gibt es in unserem Garten gerade viel zu entdecken: reife, süße Kirschen, Erdbeeren, gelbe, orangene und rosa Rosen, Löwenmäulchen, Bartnelken...ein Traum.



Noch ist es hier so, dass ich zwar pingelig bin und auf geschlossene Fenster und Türen achte, damit es drinnen kühl bleibt, aber es noch den ganzen Tag draußen auf der Liege aushalte,


Leider hat mein Blitz einen Platten. Ich vertraue bei der Reparatur mal ganz auf meinen engagierten Mann. Ab Donnerstag bis nächsten Sonntag bin ich ja sowieso erstmal in Fulda und muss mich mit dem Rollator-Radius zufrieden geben.


In Fulda treffen wir ca. 18 Moderatorinnen im Esperanto-Hotel auf 60 andere Frauen mit metastasiertem Krebs. Das wird bestimmt nett. Ich werde auch ganz genau in mich reinfühlen, wenn ich Pausen brauche und sie mir dann auch nehmen.


Und dann gibt es immer wieder auch so unerwartete, nette Überraschungen: Ich sah dieses Foto im Status einer Nachbarin und gratulierte zum 19. Geburstag der Tochter, der mir dann in den Sinn kam. Und schwupps wurde mir ein Stück ddes Kuchens angeboten und vorbeigebracht. Einen Schnack gab es auch dazu- das war ein willkommener "Sozialkontakt" an diesem ansonsten eher stillen Pfingstsonntag.



Die Stille passte aber auch....in Italien ist Marcello Orzalesi, ein Onkel von Andrea (Christine's Mann) gestorben, den ich sehr gerne mochte. Im Herbst auf Valentina's Hochzeit hatte wir uns versprochen, uns Ostern wiederzusehen. Das hat geklappt. Als er sich verabschieden wollte, fiel das in die Zeit, als ich bettlägering war. Er kam, was mühsam für ihn war und mit Andrea's Hilfe, sogar ins Häuschen, und wir haben uns ganz bewusst voneinander verabschiedet. https://acp.it/it/2026/05/in-ricordo-di-marcello-orzalesi.html.

Immerhin macht er mir auch jetzt noch Mut: er war wohl letzte Woche noch fit genug, um zum Mitttagessen zu Christine und Andrea zu kommen und hat beim Sterben "nicht sehr gelitten". Ich lerne daraus: verabschiede Dich immer vernünftig, es fühlt sich dann besser an.. Und hab nicht zuviel Angst vorm Sterben, es kann auch leicht gehen.


Morgen ist ein neuer Tag.


 
 
 

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