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- tanja0563
- vor 22 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Das erste mal Babyschaukeln wunderschön! Dass ich mich nur im Sitzen oder Liegen mit den zwei- bis 5 Monate alten Babies befasst habe, war überhaupt kein Problem. Meine innere Ruhe hat sich glaub ich ganz gut übertragen. Aber statt der angemeldeten 6 Babies hatten wir 9 und waren nur zu viert- inklusive der Krankenschwester. Viele der Babies sollten zwischendruch auch gefüttert werden- also langweilig wurde uns nicht! Aber die Augenblicke, in denen Thea, Oscar, Nisset und Louisa mir voller Menschvertrauen tief in die Augen geschaut und mich teilweise angelacht haben- was könnte mehr wert sein als solche unschuldigen Momente.....

(Foto: KI)
Roberto hat mich direkt vom Haus der Familie zur Bestrahlung abgeholt. Wir waren auch punktgenau da, allerdings hat sich negativ ausgezahlt, dass ich noch nicht gegessen hatte und darum auch meine Schmerzmittel noch nicht intus hatte. Zudem dauerte die Bestrahlung viiiieeel länger. Nicht schön. Den Nachmittag habe ich unter Roberto's Argusaugen auf dem Sofa verbracht.
Chor habe ich dann dank Leonie's Abholservice wohl mitgemacht, aber jetzt ist "Bett" angesagt. Morgen ist ein neuer Tag. Mit weniger Programm, versprochen.
Wer nur den lieben Gott lässt walten
1. Wer nur den lieben Gott lässt walten und hoffet auf ihn allezeit,den wird er wunderbar erhaltenin aller Not und Traurigkeit. Wer Gott, dem Allerhöchsten, traut, der hat auf keinen Sand gebaut.
2. Was helfen uns die schweren Sorgen,was hilft uns unser Weh und Ach? Was hilft es, dass wir alle Morgen beseufzen unser Ungemach? Wir machen unser Kreuz und Leid nur größer durch die Traurigkeit.
3. Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unser's Gottes Gnadenwille,wie sein Allwissenheit es fügt; Gott, der uns sich hat auserwählt, der weiß auch sehr wohl, was uns fehlt.
4. Er kennt die rechten Freudenstunden, er weiß wohl, wann es nützlich sei; wenn er uns nur hat treu erfunden und merket keine Heuchelei, so kommt Gott, eh wir's uns versehn, und lässet uns viel Gut's geschehn.
6. Es sind ja Gott sehr leichte Sachen und ist dem Höchsten alles gleich: Den Reichen klein und arm zu machen, den Armen aber groß und reich. Gott ist der rechte Wundermann, der bald erhöhn, bald stürzen kann.
7. Sing, bet und geh auf Gottes Wegen, verricht das Deine nur getreu und trau des Himmels reichem Segen, so wird er bei dir werden neu. Denn welcher seine Zuversicht auf Gott setzt, den verlässt er nicht.
Text und Melodie: Georg Neumark (1641)
Das Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten“ hat sich als einziges Kirchenlied des Dichters und Komponisten Georg Neumark im heutigen Gebrauch erhalten. Er selbst bezeichnete es als „Trostlied. Dass Gott einen Jeglichen zu seiner Zeit versorgen und erhalten will. Nach dem Spruch: Wirf dein Anliegen auf den Herrn/ der wird dich wohl versorgen/ etc.“. Somit rückt der Autor aus dem 17. Jahrhundert das Lied selbst zu den kirchlichen Barockliedern, die vom biblischen Kern, insbesondere von Psalmen ausgehen.




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