Lunedi - Montag
- tanja0563
- vor 2 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Du wolltest immer schonmal die Wochentage auf Italienisch lernen, stimmt's? Da ich glaube, dass es eher schwierig wird, in diesen Tagen spannenderes als Titel in Petto zu haben, mach ich das einfach mal.
Also, Luuunedi bedeutet Montag. Eselsbrücke: Montag ist ja fast Mond-Tag und der Mond heißt auf italienisch "la luna". Hat man doch schonmal gehört, oder? Dann ist es zu Lunedi ja auch nicht mehr weit.
Heute war das Montag's Frühstücken mit ex-Kollege Christian. Er meinte, meine Stimme sei etwas besser. Ich glaube, wir hatten uns zuletzt am Mittwoch gesehen. Achtung, es ist mir ist es also möglich, ein Montags-Frühstück mal auf später in der Woche zu verschieben!

Zum Mittagessen hab ich mich mit Hanna in der Rheinzeit getroffen. Ich hatte mir überlegt, dass ich in diesen 18 Tagen "allein" ja nicht immer für mich allein kochen muss, sondern durchaus auch mal irgendwo einkehren darf. Zur Not würde ich das auch alleine, mit was zu lesen dabei, machen. Aber mit einem echten Menschen, der Lust hat, mitzukommen, ist es natürlich schöner.
Hanna holt mich ja eigentlich donnerstags zum Chor ab und hatte noch nicht gehört, wie wenig Stimme ich habe und war leicht erschreckt.
Wie von manchen gewünscht, habe ich nun die Onkoambulanz kontaktiert und werde da am Mittwoch ganz früh vorstellig werden. Blutkontrolle, Beratung: was tun, falls die Schmerzen in der Wirbelsäule schlimmer werden und Beratung: wo ist meine Stimme! Vielleich ist das ja etwas (ein Pilz??) woran man doch etwas machen kann.
Und nachher (heute schreibe ich den Blogeintrag tatsächlich früher, so früh, dass der Tag noch gar nicht vorbei ist!) kommt Birgit und übernachtet hier. So spart sie morgen den fiesen Berufsverkehr und macht Home Office bei mir! Ich werde mir auch was zum arbeiten suchen. Zum Beispiel weiter dieses Buch übersetzten:

Und ich kann es doch nicht lassen und möchte Dir verraten, was meine Antwort auf die erste Frage aus dem Buch "sterblich sein" ist:
Was möchten Sie unbedingt noch erleben?
Nichts. Ich habe genug erlebt. Genug schönes und genug unschönes. Natürlich gibt es noch viele Meileinsteine im Leben meiner Tochter, die ich gerne miterleben würde. Aber ihr Abitur ist 2028, das erscheint jetzt so weit weg, dass sie selbst sagt "Mama, wenn es nicht geht, ist es auch ok". Das Familienhörbuch habe ich 2020 gemacht, ganz kurz von Corona. Da konnte ich vieles sagen, was mir wichtig war und ist. Das tat gut.
Wie erwartet war es sehr nett mit Birgit. Und morgen ist ein neuer Tag.




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