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früh dran

  • tanja0563
  • vor 2 Tagen
  • 3 Min. Lesezeit

So ein murks wie gestern soll mir echt nicht nochmal passieren: Ich war -neben Esther- vor der Glotze eingeschlafen und hundemüde und wollte- wie neulich schon- nur ein paar Worter im Blog schrieben, damit sich keiner so wundert/sorgt wie im April.


Weil dieser Blog etwas gehaltvoller sein soll als "ich lebe noch!" ignoriere ich jetzt mal das Abendprogramm im Fernsehen und widme mich meiner Lieblingstätigkeit: Blogschreiben!!! Wie sagt man so schön "First things First"


Heute ging es mir jedenfalls besser. Ich bin gegen 6.00 aufgewacht, hab auf Zwieback und Nektarine die ibu 600 (neue, empfohlene, niedrigere Dosierung; setzt sich momentan aus halber 800er und pinker 200er zusammen) und den Rest der morgendlichen Tablettenration genommen und weitergeschlafen. Um 8.00 dann das erste Glockengeläut des Tages, das mich immerhin zur Frage "aufstehen oder rumdrehen?" an Esther auf dem Sofa animiert hat.. Wir haben uns auf "Kaffee um 9" geeinigt. Und hatten keine Probleme uns dran zu halten.


Denn schon am Vorabend hatten wir vereinbart und uns gefreut auf.....tadaaaa: eine gemeinsame Rheinauen Runde mit Edo! Ich passe meine Geschwindigkeit immer gerne an Mitläufer an und Edo darf die meiste Zeit ohne Leine laufen. Herrlich!


In ähnlichen Sphären ging der Tag weiter: das Frühstück!! Wenn dieses Motto doch immer gelten würde: Nimm Dir, was Du willst!




Wunderhübsch präsentiert findet sich hier übrigens auch viel Verwertung von Leckereien, die Iris und Frauke schon am Freitag mitgebracht hatten: Galia-Melone, der leckere True Fruits Smoothie (aus Bonn!), unsere von Frauke geernteten Tomätchen...) und auch die belegten Brötchen sind tatsächlich die Reste von gestern, einfach mal andersrum geschnitten und getoastet. Wunderbar.


Die Tabletten (alle 8 Stunden) habe ich dann schön auf vollem Magen genommen und dabei festgestellt, dass ich am Morgen eine Tablette (für die ich einen neuen Blister hätte holen müssen) vergessen hatte. Ich sehe also ein, dass es besser ist, so einen Tabletten-Spender zu verwenden, der weder von jemand Bedröhntem wie mir noch einer Minderjährigen wöchentlich befüllt wird ("ist schon wieder Sonnrtag????").



Nach etwas ruhen im Gartenstuhl merkten wir, dass es zum richtigen schlafen irgendwie zu windig war. Also schwupps ins Bett/Sofa und feines Nickerchen bis 16.00. Ein kaltes Vitamalz unter dem Apfelbaum half beim Aufwachen. Wir haben sehr darüber gelacht, dass wir beide totalen Heißhunger auf Kaltschale bekamen... das 80er Jahre Fieber halt....


Die Zeit bis zur zweiten Tagesmahlzeit (von "Mittagessen" kann dann ja wohl kaum die Rede sein) schmolz nur so dahin. Edo wurde irgendwie unruhig und ich habe nochmal eine Runde mit ihm gedreht. Es war auch lustig, aber danach war er genauso quirlig wie vorher- bis er eingeschlafen ist. Esther hat uns einen bunten Salat und falschen Hasen und (?) kredenzt.


Nun mag sich der Eindruck aufdrücken, dass wir ziemlich faul waren. Für mich mag das sogar stimmen. Aber Esther hat mich nachdenklich gemacht weil sie so unglaublich hilfreich war: drei Ladungen Wäsche gewaschen und getrocknet, inkl Bettwäsche runter und wieder rauf, im Garten das Verdörrte abgeschnitten, Grünmülltonne für Abholung morgen an den Wendehammer gestellt, Restmüll geleert, Reifenspuren an der Wand im Flur wegradiert, durchgesaugt, Ideen zu angepasster Möblierung durchgedacht und manche Ordnung im Schrank verbessert., und und und.


Einiges davon hatte ich als "to do" im Kalender und hätte liebe Alliierte in der Nachbarschaft um Hilfe gebeten. Anderes macht Daisy am Mittwoch und "Besuch" wenn ich mich traue zu fragen. Aber anderes ergibt sich einfach nur aus dem zusammen "abhängen" und daraus, dass wir uns schon seit ein paar Jahrzehnten kennen. Das ist so bereichernd! Ich bin sehr dankbar und fühle mich auf allen Ebenen gut aufgehoben.


Damit das so bleibt, werde ich morgen endlich mal eine to-do liste schrieben. Es fängt an mit Tabletten nehmen, Aufstehen, Duschen, Anziehen, Zeitung lesen, Runde mit Edo drehen, 9.30 bis 11.30 moderieren für die Frauenselbsthilfe, Pause, frühes Mittagessen (Reste), frühes Nickerchen, Telefonate mit Franzika, Ellen, ... und Claudia R. (Meine Palliativschwester) To do-Liste schrieben, Edo ausführen. und noch früher mit dem Blogschreiben anfangen. Aber mir hat es wieder gut getan.


Besondere Grüße gehen heute mal an die mir gut bekannten Urlauber in Kroatien und Kopenhagen, St. Moritz und Teneriffa, Bretagne und ....

schon wieder bin ich "zu spät"!


 
 
 

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entschuldigung

gestern abend ist mir nicht gut gewesen. die nacht war furchtbar. so langsam wird es besser aber der notfallmodul greift.

 
 
 

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