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Anekdote

  • tanja0563
  • vor 1 Tag
  • 1 Min. Lesezeit

Neulich kam ich mit Edo und auf dem Blitz vom Aldi durch die Rheinaue hoch zur Ludwig-Erhard-Allee. Ich hatte ein paar Sachen einkauft und war voll beladen. Da beobachtete ich , wie ein junger Mann mit einer ziemlich unhandlichen, großen Kühlbox schnell in Richtung Bushaltestelle ging und dann, als er den Bus tatsächlich angefahren kam, einen imposanten Sprint hinlegte. Ein anderer junger Mann hielt ihm noch heldenhaft die Tür auf und ich dachte "wie süß, bestimmt hat der eine romantische Verabredung". Und just in dem Moment, riss der Henkel der Kühltasche! Und der gekühlte Inhalt, sämtlichst in Glasflaschen und es sah direkt weniger romantisch aus weil viel Bier, zerbarst auf dem Asphalt.


Die Bustüren schlossen sich, der Fahrer gab dem Gefährt die Sporen während der junge Mann mit der Kühltasche völlig ungläubig und ganz allein vom Scherbenhaufen zum Bus und zurück schaute.


Ich fuhr peinlich berührt an der Unglücksstelle vorbei und wagte einen Blick in die Kühltasche. Der junge Mann tat mir richtig leid. Der wußte immernoch nicht so richtig, wie ihm geschah und fing zögernd und mit spitzen Fingern an, die Scherben aus dem Weg zu räumen.


Ich fuhr weiter meines Weges und an der Bushaltestelle vorm DAAD saß der der Held, der dem jungen Man die Bustür aufgehalten hatte. Ich sprach ihn an: "O Mann, der arme Kerl. Sie waren ganz nah dabei, oder?" "Jaja", antwortete aufgeregt der Held und es sprudelte aus ihm heraus "ich habe dem noch die Tür aufgehalten, damit der Bus nicht wegfährt und dann PÄÄNG....". "Das war aber nett von ihnen" lobe ich und zumindest einer strahlt.







 
 
 

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